Als der Wärschtlamo verschwand

In den vergangenen Wochen hatte ich in den heißen Nächten öfters Besuch der Elfe Aiogo und des Wichtels Mioglu aus dem Fichtelgebirge und dem Frankenwald. Sie haben mir so einiges in die Ohren geflüstert. Wie vom wilden Stier getrieben, musste ich daher tagelang in die Tasten hauen. Heraus kam unser neues regionales Kinderbuch mit dem  Titel:

Als der Wärschtlamo verschwand.

Was ein Wärschtlamo ist, ist hoffentlich bekannt. Falls nicht: Das ist ein mobiler Würstchenverkäufer (Hoferisch: Wärscht), der in Hof an der Saale an verschiedenen Standorten in der Altstadt zu finden ist. Er verkauft die besten Wiener Würste der Welt, die traditionell in einem Messingkessel auf Holzkohlenrost erwärmt werden. Verpackt wird das Gedicht in einer Semmel und dekoriert mit einem ordentlichen Klecks Senf. Eine Wärschlafra (für Würstchenverkäuferin) gibt es inzwischen natürlich auch in der Saalestadt. Ganz sicher kann ich euch sagen: In Hof ist ganz schön was los. Da braut sich was zusammen. Es wimmelt nur so von Elfen, Wichteln, Zauberern und Einhörnern.

Ob die flauschige Dame im Hintergrund mit dem Verschwinden des Wärschtlamos zu tun hat, halten wir mal noch geheim. Nur so viel: Keine Sorge! Gefressen hat sie ihn nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.